Themenbild Michaeliskirche

Michaelistag

Am 29. September ist Michaelistag.

So steht es im liturgischen Kalender, im Gesangbuch und im kleinen blauen Losungsbuch.

„Nun brach im Himmel ein Krieg aus. Der Engelfürst Michael und seine Engel griffen den Drachen an. Dieser setzte sich mit seinen Engeln zur Wehr, aber er unterlag, und von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel. Der große Drache, jene Schlange der Urzeit, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Menschheit verführt, wurde auf die Erde geworfen, und zusammen mit dem Drachen wurden auch seine Engel hinuntergeworfen.“ (Offenbarung des Johannes 12, 7-9).

Unsere Kirche, unsere Gemeinde und unser Kindergarten sind nach Michael benannt.

Sein Namen ‚Mi-cha-el‘ kommt aus dem hebräischen. Die Silbe „El“ bezeichnet im hebräischen „Gott“ und der Name bedeutet: „Wer ist wie Gott?“ Damit steht er in Beziehung zu Gott, so wie jeder Engel.

Michael ist ein sehr streitbarer Engel. Neben seiner Tat im Himmel, soll er Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben haben. Dargestellt wird er mit einer Rüstung und Schwert bekleidet, sowie mit einer Seelenwaage.

In der mittelalterlichen Tradition kommt ihm auch die Rolle des „Seelenwägers“ am ‚Tag des Jüngsten Gerichts‘ zu. Michael erstellt ein Verzeichnis der guten und schlechten Taten eines jeden Menschen. Dieses Verzeichnis wird jedem Menschen am Tag seines Sterbens, aber auch beim ‚Jüngsten Gericht‘ vorgelegt.
Damit hat Michael eine endzeitliche Funktion, in der auch unser Sterben bedacht werden soll. Nicht von ungefähr liegt der Gedenktag dieses Engels am 29. September, dem Michaelistag, wenige Tage nach der herbstlichen Tag-und-Nacht-Gleiche (22./23. September). Die Tage werden ab diesem Zeitpunkt wieder kürzer.

Am dunkelsten Tag dieser Phase, Weihnachten, erscheint Christus. Daher wurde Michael, ähnlich wie St. Martin und St. Nikolaus auch als Boten der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest gedeutet.

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mit Pfarrer Jörg Seiter


Kirchenkonzert am Sonntag Kantate


Einige Sonntage der österlichen Freudenzeit enthalten in ihren lateinischen Namen Aufforderungen: Jubilate! Kantate! Rogate!

Auf einer davon gründet die Existenz des Chores. So veranstalten wir seit vielen Jahren am vierten Sonntag nach Ostern ein Konzert mit unterschiedlichen Formen der Kirchenmusik, bei dem immer die Gemeinde miteinbezogen wird in das Wort aus Psalm 98: „Singet dem Herrn ein neues Lied!“ Diese Tradition soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden.